Mit Uhren als Geldanlage das Tiefzinsniveau umgehen
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Uhren als Geldanlage  

 

 
 
Mit Uhren als Geldanlage das Tiefzinsniveau umgehen

Die derzeitig tiefen Zinsen sind ein Problem für alle Anleger. Tagesgeldkonten oder Sparbücher lohnen sich überhaupt nicht mehr. Selbst bei den bisher so beliebten Anlageformen wie Festgeld oder Bausparverträgen schnappt die Zinsfalle zu. Wer nicht tatenlos zusehen will, wie sein Vermögen nach und nach an Wert verliert, sieht sich gezwungen, nach Alternativen zu suchen. Wertpapiere und Fonds stellen ein unkalkulierbares Risiko dar. Nach all den Crashs und Krisen der letzten Jahrzehnte sind viele Anleger mit Investitionen in diesem Bereich sehr vorsichtig. Bei Kunstgegenständen muss man viel Glück und Expertenwissen haben, um die richtigen Objekte zu erwerben. Die wirklich wertvollen Werke sind außerdem so teuer, dass sich der Durchschnittsbürger nicht am Run auf die Szene beteiligen kann. Wegen ihrer Kompaktheit und der stabilen Wertentwicklung haben sich seit einiger Zeit Luxusuhren als Anlageobjekte etabliert. Bei kluger Auswahl kann man mit den Uhren von Rolex, Patek Philippe oder Breitling einen sicheren Gewinn einfahren.

Welche Marken bieten das beste Potential?

Die Spitzenreiter bei den als Anlageobjekt geeigneten Uhrenmarken sind unter anderem Rolex, Patek Philippe, A. Lange & Söhne und IWC. Wichtige bei der Auswahl ist es, möglichst wertstabile Modelle auszuwählen. Normale Gebrauchsgegenstände verlieren mit jedem Jahr an Wert. Ein schönes Beispiel dafür sind Autos, die sofort nach der ersten Zulassung einen moralischen Preisverfall von bis zu 40% zu verzeichnen haben. Eine Ausnahme bilden Luxusgüter oder sehr geringe Auflagen, welche die tatsächliche Nachfrage nicht bedienen können. So sind einige Automarken vom Preisverfall nicht betroffen, im Gegenteil steigt der Wert sogar noch an. Bei Luxusuhren von Rolex oder Patek Philippe ist ein ähnliches Phänomen zu beobachten. Die Hersteller bringen regelmäßig Sondereditionen mit geringer Stückzahl heraus. Patek Philippe produziert auch ohne künstliche Begrenzung nur wenige auserlesene Exemplare. In Verbindung mit einer exzellenten Qualität und dem guten Ruf der Marke sind das die besten Voraussetzungen für eine zukünftige Wertsteigerung. Ein interessantes Beispiel für eine positive Preisentwicklung liefert die Rolex Explorer II, die bei ihrer Markteinführung für einen Preis von 386 Dollar zu haben war. Inzwischen wird dieses Modell für mehr als 6000 Dollar am Markt angeboten.

Neuware oder Vintage-Modelle?

Bei Neuware sollte man sich auf ganz spezielle Marken und deren Sondereditionen beschränken. Der Aufschlag für den Handel ist sonst erst nach längerer Zeit wieder durch die Wertsteigerung ausgeglichen. Vintage-Modelle sind schon länger im Umlauf und können anhand der aktuellen Marktpreise relativ sicher bewertet werden. Auf Sammlerbörsen und bei Auktionsergebnissen erhält man Informationen, wie begehrt die einzelnen Stücke sind und welche Preise die Kunden bereit sind, zu zahlen. Dabei sollte man sich immer vor Augen halten, dass bei Auktionen Käufer und Verkäufer Gebühren bezahlen. Üblich sind zwischen 22 und 30% als Aufgeld und Abgeld. Bei einem veröffentlichten Auktionsergebnis von 1300 Euro bekäme der Verkäufer bei einer Provision von 30% nur 700 Euro ausgezahlt. Das Auktionsergebnis aus der Liste ist immer der Zuschlagspreis plus Aufgeld, das der Käufer bezahlen muss. Das wären also in diesem Falle 1000 Euro Zuschlagspreis und ein Aufgeld von 300 Euro. Der Einlieferer muss vom Zuschlagspreis ebenfalls eine Auktionsgebühr zahlen. Wer mit dem Gedanken spielt, die Luxusuhren später über eine Versteigerung zu veräußern, sollte sich vorher mit den Bedingungen dort vertraut machen.

Sichere und schonende Aufbewahrung

Die gekauften Uhren müssen möglichst schonend aufbewahrt werden, damit sie nicht an Wert verlieren. Klimatisierte Uhrenboxen und Uhrenbeweger halten die wertvollen Stücke in Gang. Wer sich eine ganze Sammlung zulegen will, kann in hochwertiges Equipment für die fachgerechte Lagerung investieren. Bei der Suche nach neuen Objekten wird gelegentlich das eine oder andere Stück auftauchen, das den finanziellen Rahmen sprengt, aber gute Gewinnchancen verspricht. Jetzt wirken sich die niedrigen Zinsen positiv aus, denn sie gelten auch für Kredite. Die besten Konditionen stellt man schnell beim smava-Kreditvergleich fest. Beim Kauf über Kredit sollte man sicher sein, dass man das Darlehen in jedem Falle zurückzahlen kann, auch wenn die Uhr nicht wieder verkauft wird.

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Stand: 27.02.17